Hartwig Neigenfind spricht im MDR
„Es war ziemlich aufregend.” berichtet Hartwig Neigenfind (Pfarrer a.D. aus Sangerhausen) aus dem Studio des Mitteldeutschen Rundfunks in Magdeburg. „Ich habe noch nie Andachten zugleich in zehntausende Wohnküchen, Friseursalons, Kfz-Werkstätten, Autos und Krankenzimmer hineingehalten.” Vom 11. bis 17. Oktober werden seine 90-Sekunden-Andachten jeweils um 5.50 Uhr und 9.50 Uhr vom MDR-Radio in Sachsen-Anhalt gesendet und als Podcast unter dem Titel „an(ge)dacht” im Internet veröffentlicht. Als Nachfolger von Pfarrer M. Fischer (Erfurt) vertritt Hartwig Neigenfind seit kurzem die SELK im Rundbeirat des MDR für die Freikirchen.
Alexander Schulze (PhD), Professor für praktische Theologie an der Theologischen Hochschule der Siebenten-Tags-Adventisten in Friedensau betreute als Rundfunkbeauftragter für den MDR in Sachsen-Anhalt die Erarbeitung der Andachten fachlich: „Er musste an meinen Entwürfen noch mit viel Geduld schleifen und feilen”, erzählt Hartwig Neigenfind: „Die Anforderungen für eine Radioandacht sind doch ganz anders als bei der Verkündigung in der Gemeinde. Aber mit seiner Hilfe und durch die professionelle Arbeit von erfahrenen Tontechnikern und Redakteuren ist die Aufzeichnung im Studio schon mal gut gelungen. Alle kleinen Schmatzer, zu pathetische Pausen und Versprecher wurden mit Engelsgeduld herausgeschnitten - bis alles stimmte.”
Pfarrer a.D. Hartwig Neigenfind freut sich: „Ich erzähle im Radio sieben kleine Anekdoten aus meinem Alltag und verknüpfe sie mit Bibelworten und dem persönlichen Zeugnis meines Glaubens. - Wer hätte zu DDR-Zeiten je gedacht, dass wir die frohe Botschaft von Jesus Christus aus einem Rundfunkstudio in Magdeburg zu den Menschen nach Hause quer durchs Land tragen dürfen.”