
Rassismus und Antisemitismus sind nicht christlich
Der leitende Geistliche der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK), Bischof Hans-Jörg Voigt D.D. (Hannover) greift in diesen Tagen erneut die Stellungnahme der 15. Kirchensynode der SELK auf. Die Kirchensynode spreche damit in die angespannte politische Situation in Deutschland hinein, wie sie sich gerade vor den anstehenden Wahlen in diesem Jahr noch einmal verschärft habe. Die komplette Stellungnahme, die bereits am 21. März 2026 veröffentlicht wurde, ist nach wie vor HIER als pdf-Datei abrufbar.
Gegenüber SELK-Aktuell sagt Bischof Voigt, dass die SELK von vielen als gemäßigt konservative Kirche wahrgenommen werde und sich weithin auch selbst so verstehe. Dabei haben die politischen Begriffe „konservativ“ oder „liberal“ eine große Unschärfe, da sie keine theologischen oder geistlichen Begriffe seien. „Deshalb hat es auch in der Vergangenheit Versuche gegeben, die SELK politisch zu instrumentalisieren oder zu vereinnahmen. Dagegen wehren wir uns.“ sagt Voigt. Wenn aus wahlkampftaktischen Gründen kleine Kirchen gegen große ausgespielt würden, so ließe sich die SELK darauf nicht ein. Eine Kirche sei einzig und allein nach ihrer Treue zu Gottes Wort und an ihrem Dienst für die Mitmenschen zu beurteilen.
Kindersingetreffen in Sottrum
Am Sonnabend, 29. August 2026, findet von 10 bis 12 Uhr ein Kindersingetreffen in der Zionsgemeinde Sottrum, Marconistraße 3 statt. Kantorin Antje Ney lädt Kinder im Alter von 6 bis 10 und 11 bis 15 Jahren auch aus den umliegenden Gemeinden dazu ein, gemeinsam und in altersbezogenen Gruppen zu singen und zu musizieren. Einige musikalische Schätze gilt es zu entdecken. Die Kinder lernen neue Lieder und kurze liturgische Stücke für den Gottesdienst kennen. Sie werden an die Möglichkeiten ihrer eigenen Stimme und an Notenkunde herangeführt. Auch einige musikalische Spiele stehen auf dem Programm. Das Treffen ist für alle Kinder offen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Nähere Information sind bei Antje Ney (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) zu erfragen.
Themenabend in Sottrum
„Wie wörtlich gilt Gottes Wort?“ Unter diesem Thema trafen sich am 18. August mehr als 40 Personen in Sottrum, hörten einen Vortrag von Pfarrer i. R. Matthias Krieser und sprachen anschließend über Schriftauslegung und Hermeneutik in der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche. Der Ortspastor Ullrich Volkmar führte durch den Abend und sorgte mit Lied und Gebet für einen geistlichen Rahmen. Es waren nicht nur Sottrumer Gemeindeglieder aller Altersgruppen gekommen, sondern auch Christen aus benachbarten Gemeinden im Kirchenbezirk Niedersachsen-West der SELK. Ausgehend von der Heiligen Schrift als Quelle und Maßstab für alles Reden und Handeln der Kirche entfaltete Pastor Krieser sieben Thesen zum rechten Verständnis der Bibel. Dabei betonte er: Es gelte, das von Gott Gemeinte zu erkennen; die Wörter und Schriftzeichen seien dabei Hilfsmittel für Gottes Kommunikation mit den Menschen. In der Aussprache ging es dann u. a. um irregeleitete Schriftauslegungen in der Kirchengeschichte, um den Unterschied zwischen dem Schriftsinn und einem teilweise unangemessenen wortwörtlichen Verständnis sowie um das Hermeneutikpapier der SELK. Eine Video- und eine Textfassung des Vortrags sind im Internet veröffentlicht und können HIER abgerufen werden.
Gruseliger Spaß in Homberg
Bei bestem Sommerwetter machten sich zehn junge Menschen nach Homberg (Efze) ins lutherische Jugendhaus auf, um vom 19. bis 26. Juli eine Woche lang den Homberger Sommer (HoSo), einer Freizeit im Reisenetzwerk „freizeitfieber“ des Jugendwerks der SELK, zu genießen. Und es stand einiges auf dem Programm! Bouldern und Shoppen in Kassel, Kanufahren auf der Eder und eine mittelalterliche Führung im Wildpark Knüll. Ein Kochduell mit von den Teilnehmenden zubereiteten Köstlichkeiten bildete den kulinarischen Höhepunkt der Freizeit.







