SELK-Aktuell

Weitere Impulse für die Gemeindearbeit in Allendorf (Lumda)/Grünberg

Froehlicher MittwochIn den ersten Septembertagen war Pfarrer a.D. Friedrich im Anschluss an das Kinder-Bibel-Wochenende für drei weitere Tage zu Gast im vakanten Pfarrbezirk Allendorf (Lumda)/Grünberg begleitete verschiedene Gemeindekreise. Ein erster Schwerpunkt war ein Workshop mit den Mitarbeitenden des Kindergottesdienstes. Friedrich eröffnete mit einer Andacht zur Kindersegnung (Markus 10,14). Dass Jesus die Kinder zu sich ruft und sie mitten in das Reich Gottes hineinstellt, gibt dem Kindergottesdienst die Blickrichtung: Kinder finden nicht erst irgendwann zum Glauben, sie sind schon heute Teil von Gottes Reich. Für den Kindergottesdienst bedeutet dies zu überlegen: Wie schaffen wir einen Raum, in dem Kinder Jesus begegnen können. Und so wie Jesus die Kinder in die Arme genommen hat, so sollte der Kindergottesdienst vermitteln, dass die Kinder gesehen, geliebt und willkommen sind. Der Austausch untereinander bot dabei wertvolle Impulse und machte deutlich, wie viel Engagement und Kreativität bereits in der Mitarbeiterschaft vorhanden ist.

Ein weiterer wichtiger Impuls war der Startschuss für zukünftige Treffen mit jungen Erwachsenen. In einer offenen und ungezwungenen Atmosphäre wurde darüber gesprochen, welche Wünsche und Erwartungen junge Menschen an Gemeinde haben und welche Formen von Gemeinschaft für diese Altersgruppe interessant sein könnten. Dabei wurde deutlich, dass der Wunsch nach Begegnung, ehrlichem Austausch und gemeinsamer Gestaltung vorhanden ist. Die ersten Gespräche sollen deshalb Ausgangspunkt für weitere Treffen und neue Formen von Gemeindeleben sein.

Auch beim „Fröhlichen Mittwoch“ für die ältere Generation stand die Begegnung im Mittelpunkt. Unter dem Thema „Dankbarkeit wurde gemeinsam darüber nachgedacht, was Menschen trotz der Herausforderungen des Lebens dankbar sein lässt. Biblische Impulse, persönliche Erfahrungen, Gespräche und gemeinsames Singen verbanden sich zu einem Nachmittag, der nicht nur zum Nachdenken, sondern vor allem auch zum Lachen und zur Gemeinschaft einlud.

Mit seinem Besuch in Allendorf (Lumda) hat Pfarrer a.D. Friedrich nicht nur die einzelnen Veranstaltungen gestaltet, sondern auch wichtige Impulse für die weitere Gemeindearbeit gegeben. Besonders erfreut hat ihn die Bereitschaft vieler Ehrenamtlicher, sich einzubringen und gemeinsam daran zu arbeiten, dass Gemeinde ein Ort bleibt, an dem Menschen unterschiedlichen Alters Glauben, Gemeinschaft und Freude erleben können. Die Zionsgemeinde und Bethlehemsgemeinde dankten Pfarrer a.D. Friedrich sehr herzlich für sein ehrenamtliches Engagement in der Gemeinde und luden ihn ein, bald einmal wieder zu kommen.

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