Superintendent Daniel Krause aus Vakanzvertretung verabschiedet
Im Gottesdienst am 13. Sonntag nach Trinitatis verabschiedeten die Gemeinden des Pfarrbezirks Cottbus Superintendent Daniel Krause mit großem Dank aus der insgesamt 46 Monate dauernden Vakanzvertretung. In die grundsätzliche Freude über die Neubesetzung der Pfarrstelle durch Pfarrvikar David Schreiber, mischte sich an diesem Tag der Abschiedsschmerz. Pfarrer Daniel Krause hat sich aufopferungsvoll in zwei Vakanzzeiten um die weit verstreut lebenden Glieder der drei Gemeinden in Cottbus, Döbbrick und Senftenberg und dem Predigtort Gebersdorf gekümmert. Bis an die Grenzen seiner Belastbarkeit sorgte er für die umfassende Versorgung mit Gottesdiensten, machte Hausbesuche, hielt Hausabendmahlsfeiern und gab allen das Gefühl, während der Vakanzzeit nicht etwa alleine ohne geistlichen Beistand zu sein.
Neben der Seelsorge forderte der Pfarrbezirk mit drei eigenen Kirchgebäuden, zwei Pfarrhäusern und den 20 Wohnungen im Mehrgenerationen-Projekt auch sehr viel Verwaltungsaufwand. Daniel Krause stellte sich diesen Aufgaben und hatte dabei stets ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte der Gemeindeglieder, engagierte sich intensiv in der Kinder- und Jugendarbeit. In seinen kurzen Abschiedsworten hob er als seine besonderen Highlights die Kinderferientage, Kindersingewochen, Taufen, Konfirmationen, Trauungen, Ehejubiläen, Trauerfeiern und drei Konversionen hervor. Seinem ausdrücklichen Dank an seine Gemeinde in Klitten und seine Familie schließt sich der Pfarrbezirk Cottbus/Döbbrick/Senftenberg gerne an: „Danke, dass ihr ihm die Freiheit gabt, so viel Arbeit und Liebe in unseren Pfarrbezirk Cottbus zu tragen.“
Spaßeshalber hat Superintendent Krause mal zahlenmäßig nachgerechnet und festgestellt, dass er etwas mehr als eine Äquatorumrundung an Kilometern fuhr und dafür einen kompletten Monat hinter dem Lenkrad verbrachte. Die Gemeinden danken Gott, dass ER ihn auf all diesen Autofahrten behütet und getragen hat, beten nun dafür, dass der liebgewonnene Vakanzpastor in Klitten als Superintendent und Familienvater wieder in etwas ruhigere Arbeitswochen übergehen kann und freuen sich auf jede Gelegenheit, ihn bei verschiedenen Anlässen im Kirchenbezirk wieder zu treffen.