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SELK-Aktuell

2. Tagung der 15. Kirchensynode (Teil 1/4)

Synode 1Am 21. und 22. Juni fand die 15. Kirchensynode der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) mit ihrer 2. Tagung statt. Die Synodaltagung wurde nach einem Beschluss im vergangenen Jahr auf der Synode in Gotha durchgeführt und fand erstmals digital statt. 46 der 47 Mitglieder der 15. Kirchensynode trafen zusammen, die Voraussetzungen waren formal erfüllt. Präses Prof. i.R. Dr. Jorg Christian Salzmann begrüßte die Synodalen, die mit einem digitalen Blütenlese-Gottesdienst in die Veranstaltung starteten. Die Predigt über Epheser 4, 15-16 hielt Bischof Hans-Jörg Voigt D.D., zahlreiche Menschen aus SELK-Gemeinden in ganz Deutschland bereicherten den Gottesdienst. Im Anschluss folgte die Verpflichtung der Synodalen auf Schrift und Bekenntnis. Auch die 2. Synodaltagung fand papierlos statt, alle Dokumente standen den Teilnehmerinnen und Teilnehmern in einer Cloud zur Verfügung. Kirchenrätin Dörte Pape erläuterte im ersten inhaltlichen Tagesordnungspunkt den aktuellen Bearbeitungsstand der Arbeitsaufträge der Synode, die in einer Excel-Tabelle dokumentiert sind.

2. Tagung der 15. Kirchensynode (Teil 2/4)

Synode 2Im weiteren Verlauf der 2. Synodaltagung informierte Propst Burkhard Kurz die Synodalen sowie die zahlreichen Gäste, die sich digital zuschalteten, über die Strukturen der SELK. Er stellte seine Präsentation unter den Hauptgedanken der diesjährigen Jahreslosung („Alles, was ihr tut, geschehe in Liebe“). Kurz resümierte, dass die Motivation für die strukturelle Arbeit in der Kirche vor allem vom Bemühen, die Verkündigung des Evangeliums zu betreiben, vom Gemeindeleben und der verlässlichen geistlichen Versorgung der Menschen geprägt sei. Im Anschluss kam es unter den Synodalen zur Aussprache, bei der Themen wie Kooperationszonen, die Besetzung von Nebenämtern, die Anstellung von Pfarrern aus dem Ausland, die Definition von Kriterien, die Belastbarkeit von Ordinierten und die Herausforderungen der Gegenwart besprochen wurden. Nach einer kurzen Pause berichteten Superintendent Michael Voigt und Dr. Elke Hildebrandt aus der „Synodalkommission Szenarien Ordination von Frauen“ und trugen den Bericht der „SynKo SZ OF“ vor. Dabei ging es auch um die eingegangenen Voten aus den Gemeinden, die sich mit Artikel 7 (2) der Grundordnung der SELK bzw. der Ordination von Frauen beschäftigten.

2. Tagung der 15. Kirchensynode (Teil 3/4)

Synode 3Nach der Morgenandacht startete am 22. Juni die 2. Synodaltagung mit einer Gruppenarbeit zur Arbeit der „Synodalkommission Szenarien Ordination von Frauen“. In digitalen Kleingruppenräumen fanden sich Synodale zusammen, die sich gemeinsam zum Bericht aus der SynKo austauschten und Rückmeldungen teilten. Im großen Plenum ging es im Anschluss mit einem Dank an die SynKo SZ OF weiter. In einer Aussprache wurde festgehalten, dass der Bericht vom Vortag ein Zwischenbericht und keine endgültige Analyse oder gar ein Fazit sei. Bis zur nächsten Tagung werde eine detaillierte Beschreibung der Szenarien und deren Folgen erarbeitet werden, die auch dem Kollegium der Superintendenten zur Verfügung gestellt werde. Der Begriff der „Einheit“ werde darüber hinaus geschärft. Nach dem Ausscheiden von Kirchenrätin Dr. Silja Joneleit-Oesch und dem Geschäftsführenden Kirchenrat und Pfarrer i.R. Michael Schätzel aus der SynKo SZ OF ist eine Nachbesetzung vorerst nicht geplant. Sowohl in den Kleingruppen als auch im großen Plenum debattierten die Synodalen in einem sachlich-produktiven Ton miteinander.

2. Tagung der 15. Kirchensynode (Teil 4/4)

Synode 4Im zweiten Teil der 2. Tagung am 22. Juni wurde das Themenfeld „Mission“ vertieft. Einführend ins Thema referierte Prof. Dr. Eberhard Tiefensee (Leipzig), emeritierter Professor für Philosophie an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Erfurt, über das veränderte Umfeld von Kirche und Mission in unserer gegenwärtigen Gesellschaft. Im Anschluss wurde in den Arbeitsgruppen erneut debattiert, dieses Mal zu den Thesen Tiefensees. Im Anschluss folgte ein Kurzvortrag von Prof. Dr. Christoph Barnbrock der Lutherischen Theologischen Hochschule (LThH) in Oberursel. Barnbrock referierte über die Grundlagen von Mission und wies u.a. auf digitale Formen von Mission hin, die in unserer heutigen Gesellschaft unerlässlich seien. Auch Barnbrocks Erkenntnisse wurden in Arbeitsgruppen vertieft, es fand ein lebendiger Austausch darüber statt, wie Menschen für die Botschaft Christi erreicht und begeistert werden können. Zum Schluss der digitalen Synodaltagung wurde ein Feedback der Synodalen u.a. über das digitale Konzept, das reibungslos verlief, eingeholt. Mehrere Synodale und der Bischof schlossen die Tagung mit einer Schlussandacht.

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