SELK-Aktuell

Prof. em. Dr. Klän am Lutheran Theological Seminary in Südafrika

LTSVom 10. April bis 1. Juni 2026 war Prof. em. Dr. Werner Klän D.Litt. am Theological Seminary in Tshwane, Pretoria, RSA (LTS) im Einsatz. Dort unterrichtete er im zweiten Quartal des Studienjahres 2026 einen Kurs über die Schmalkaldischen Artikel Luthers mit der Abhandlung Melanchthons über die Macht und Oberhoheit des Papstes (1537) sowie die Konkordienformel (1577). Die Beteiligung der Studenten, drei aus Südafrika, zwei aus Tansania und einer aus der Demokratischen Republik Kongo, war erfreulich. Hinzu kamen Predigtdienste in der Evangelical Lutheran Church Diepkloof und der St. Paulus-Gemeinde Pretoria, beide zur FELSiSA gehörig.

Auf Bitten des Rektors bereitete Prof. Dr. Klän zusätzlich eine Gruppe von Studenten auf eine Debatte über den Text Lumen Gentium, Absatz 8 des II. Vatikanischen Konzils (1963-1965) in einen kleinen Grundkurs in ökumenischer Theologie vor. Sie fand auf Einladung des St. John Vianney Seminary am Freitag, 15. Mai 2026 statt. LTS war vertreten durch den Rektor, Dr. Heinz Hiestermann und Prof. Dr. Klän; Rev. Mintesinot Birru Anfato, Rev. Fernando Huf und Bischof em. Dr. Dieter Reinstorf nahmen als Gäste teil.

Zwei studentische Sprecher des LTS trugen eine Kritik des Textes von Lumen Gentium 8 und kurzgefasste einführende Bemerkungen zu lutherischer Ekklesiologie vor; mehrere Studenten des LTS lieferten Beiträge in der Gesamtaussprache. In seinem Schlusswort betonte Prof. Dr. die Wichtigkeit ökumenischen Austauschs, nicht zuletzt mit Hinweis auf die im Jahr 2030 anstehende 500jahrfeier des Augsburgischen Bekenntnisses, und regte eine Fortsetzung ggf. bei LTS, an.

Auf Bitten des Bischofs der FELSiSA, Pastor Helmut Paul, Durban, Südafrika bereitete Prof. Dr. Klän für den Pastorenkonvent der FELSiSA einen Workshop über Christliches Zeugnis („Witness“) vor. Der Workshop fand vom19. Bis 20. Mai statt. Es nahmen bis auf zwei durch Krankheit verhinderte alle Pastoren der FELSiSA teil. Impulse aus dem Buch von Chad Lakies: How the Light Shines Through. Resilient Witness in Dark Times wurden aufgenommen und in den südafrikanischen Kontext umgesetzt.

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