Kinder und Kirche
Mit der Leitfrage: “Wie können wir wieder Familien in unsere Gemeinden bringen?” haben sich kürzlich die Bezirksbeauftragten für Kindergottesdienst an der Lutherischen Theologischen Hochschule in Oberursel (LThH) zu ihrer jährlichen Tagung versammelt. Unter der Leitung von Dorothea Forchheim und Miriam Hathaway (beide Trinitatisgemeinde Frankfurt/Main) wurden die Situation der Kinder und Familien in den Gemeinden der SELK und die Angebote der Gemeinden für Kinder unter die Lupe genommen.
Auf der Grundlage eines Fragebogens zur Situation der Kinder in den Gemeinden, den die Bezirksbeauftragten vorab verschickten, wurden die – teils sehr verschiedenen – Situationen und Probleme in den Gemeinden erörtert. In einem zweiten Schritt diskutierte die Gruppe Ideen und Ansätze, um (wieder) mehr Familien in die Kirchen einzuladen. Nicht in allen Gemeinden, aber doch in einigen, hat sich die Anwesenheit von Familien nach der Covid-19-Pandemie stark verringert. Je nach Situation fielen die Ideen verschieden aus – von einer Kinderecke in der Kirche über Krabbelgottesdienste, Familienfrühstück mit Gottesdienst, Kirchen-Paten bis zu einem digitalen Kigo-Notfall-Ordner in Form eines QR-Codes, mit dem spontan Kindergottesdienst angeboten werden kann. Digitale Angebote zur Vorbereitung und Durchführung von Kindergottesdiensten brachte die Gruppe im letzten Teil der Tagung auf den Weg. Er wird demnächst für alle Interessierten im Internet verfügbar sein.
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