Festtag in Westerwaldregion | 19.11.2022

SELK: Festtag in Westerwaldregion
Reformationsgedenken mit Pfarrereinführungen


Greifenstein-Allendorf, 19.11.2022 - selk - Die vier Westerwaldgemeinden der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) - St. Pauls-Gemeinde Allendorf/Ulm, Gemeinde "Zum Heiligen Kreuz" Gemünden, St. Johannes-Gemeinde Limburg und Zionsgemeinde Steeden - feierten kürzlich gemeinsam ihr Reformationsfest in Greifenstein-Allendorf. Am Vortag trafen sich die Kirchenvorstände zu ihrem jährlich stattfindenden gemeinsamen Sitzungstag.

Der sehr stimmungsvolle Gottesdienst wurde musikalisch ausgestaltet durch gemeinsame Posaunen- und Projektchöre. Zur Leitung des Projektchors und zur weiteren musikalischen Ausgestaltung war SELK-Süd-Kantorin Nadine Sonne (Niedenstein-Wichdorf) angereist.

Propst Manfred Holst (Marburg) führte in diesem Gottesdienst Pfarrer Sebastian Anwand, bisher schon Pfarrer in Greifenstein-Allendorf zusätzlich als Pfarrer der Gemeinde Gemünden sowie Pfarrer Daniel Schröder, bisher schon Pfarrer in Steeden, zusätzlich als Pfarrer der Gemeinde Limburg ein. Während beide Pfarrer in den entsprechenden Gemeinden schon seit längerem ihren Dienst tun, konnten nun nach den vollzogenen Pfarrbezirksbildungen auch die Berufungen und Einführungen stattfinden. Dabei assistierte neben den Kirchenvorständen auch die Diakonin der Westerwaldregion Jaira Hoffmann durch Schriftlesung.

In einer dialogischen Predigt bezogen die beiden Pfarrer den Wochenpsalm 46 auf die gegenwärtigen Krisensituationen. Auch heute könnten Menschen Schutz und Zuflucht bei Gott finden, der mutig mache zum Leben in und für diese Welt. So wie Luther ausgehend vom Psalm 46 sein "Feste Burg" dichtete, könnten auch Menschen heute auf Suche gehen nach Bildern der Zuflucht und Glaubensstärkung.

Nach Abendmahl und Segen wurden noch Grußworte vom Superintendenten und der Kirchenleitung überbracht. Zum Schluss wurden den beiden Pfarrern Geschenke überreicht. Ralf Bossert aus Gemünden übernahm die Rede für Limburg und Gemünden. Mit einem Kaffeetrinken klang der Festtag aus.

Vorangegangen war am Samstag bereits ein gemeinsamer Kirchenvorstands-Tag des Westerwaldes, bei dem gemeinsame Themen und Aufgaben bewegt wurden. So gab Diakonin Jaira Hoffmann Einblicke in ihre Arbeit in der Region. Dabei zeigte sich eine Schwerpunktverschiebung ihres Wirkens in Richtung der Kinder- und Jugendarbeit. Auch wurde über die im Stellenplan der SELK verankerte Stelle einer Verwaltungskraft beraten, die in der Region eingerichtet werden soll. Inhaltliche Impulse zum Miteinander von Haupt- und Ehrenamtlichen in den Gemeinden bekamen die Kirchenvorstände durch ein Referat von SELK-Prof. Dr. Christoph Barnbrock (Oberursel), der dazu digital zugeschaltet war.

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Ein Bericht von selk_news /
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