Sperlingshof feiert 100 Jahre Jugendhilfe | 18.07.2022

100 Jahre Sperlingshof:
SELK-Jugendhilfezentrum feiert mit fröhlichem Programm


Remchingen/Dortmund, 17.7.2022 -selk- Der Sperlingshof in Remchingen, Heilpädagogisches Kinder- und Jugendhilfezentrum im Bereich der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK), hat am vergangenen Wochenende sein 100jähriges Bestehen gefeiert.

Bereits am Freitag konnte Manfred Beck als Vorstandsvorsitzender des Trägervereins zahlreiche Gäste zum Festakt begrüßen und ging in seiner Rede auf die 100-jährige Geschichte der Einrichtung ein. Landrat und Bürgermeister überbrachten Grüße und Impulse aus der politischen Gemeinde.

Der Sonntag begann mit einem Gottesdienst, den Chor, Band und swingende Bläser fröhlich gestalteten. SELK-Bischof Hans-Jörg Voigt D.D. (Hannover) legte in seiner Predigt die biblische Geschichte von der Kindersegnung (Markusevangelium, 10. Kapitel, Verse 13-16) besonders für die vielen jungen Zuhörenden lebensnah aus: Die Erfahrung, zunächst nicht willkommen zu sein – und dann doch, weil da einer ist, der ganz unerwartet (und „unverdient“) zum Zugang verhilft, hatte der Prediger als Kind beim Kino-Einlass selbst gemacht und konnte sie auf unser Willkommensein bei Gott durch Christus anschaulich übertragen.

Grußworte des Bischofs und der SELK-Diakoniedirektorin Barbara Hauschild (Dortmund) betonten die Verbundenheit zwischen der Kirche, ihrem Diakonischen Werk und der traditionsreichen Jugendhilfe-Einrichtung.

Am Mittag öffente der Sperlingshof seine Türen zu einem bunten Programm. Eiswagen, Wettspiele, Tombola und ein Zauberer sorgten für Unterhaltung. Ehemalige Bewohner und Mitarbeitende konnten sich begegnen, auch kulinarisch wurde reichlich geboten. Dazu gab es die Möglichkeit, eine Führung über das festlich geschmückte Geländezu erleben und dabei auch einen Blick in eine Wohngruppe zu werfen. Ein Zeitstrahl mit Bildern und Textdokuenten machte 100 Jahre Sperlingshof-Geschichte anschaulich. Geschäftsführer Raimund Schmidt informierte über das aktuelle Projekt „Lernen braucht (T)Räume“, das die Sanierung und Erweiterung der Schule am Sperlingshof umfasst.

Mit der diesjährigen Diakonie-Kollekte beteiligt sich die SELK an den Kosten dieses Vorhabens.

Der Sperlingshof bietet als Heilpädagogisches Kinder- und Jugendhilfezentrum 58 stationäre Plätze für Kinder und Jugendliche im Alter von 6 Jahren bis zur Verselbstständigung. „Unser Auftrag ist es, nicht die Schwierigkeiten, die ein Kind macht, in den Vordergrund unserer Überlegungen und unseres Handelns zu stellen, sondern die Probleme und Schwierigkeiten die das Kind hat zu sehen und zu verstehen“, heißt es im Leitbild der Einrichtung.

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