Sammellager in Arpke boomt | 25.04.2021

Großer Zulauf bei Sammellager der humanitären Hilfe in Arpke
SELK: "Die Menschen in Belarus freuen sich über jede Spende."

Lehrte-Arpke, 25.4.2021 - selk - Am vergangenen Freitag war offiziell der erste Annahmetermin im aktuellen Hilfsgüterprojekt des in der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) beheimateten Vereins Humanitäre Hilfe Osteuropa e.V. im Sammellager in Arpke. Doch schon am Montag zuvor hatten Gemeindeglieder der Lachendorfer SELK-Gemeinde einen Hänger voll mit 60 sortierten, gepackten und zugeklebten Bananenkartons gebracht. Der Anfang für den LKW, der im Juni beladen werden soll, war gemacht.

Mit drei Helfenden gelang es dann am Freitag, den enormen Ansturm zu bewältigen. Über 670 Kartons wurden innerhalb von zwei Stunden angeliefert. Das entspricht der dreifachen Menge vom ersten Annahmetermin des Vorjahres. Auch finanziell wurde großzügig gespendet - mit teilweise hohen Beträgen. Nicht nur das überraschte Almuth Müller, Projektleiterin der Sammelstelle in Arpke, sehr, sondern auch die Disziplin der Menschen, die geduldig und mit Abstand mit ihren schweren Kartons anstanden, bis sie sie auf die richtige Palette stellen konnten. Es befanden sich zeitweise 15 bis 20 Autos auf der weitläufigen Parkfläche, die Hilfsgüter und Spenden geladen hatten.

Für Samstagvormittag hatte sich Müller noch mit zwei "Großspendern", die mit Hänger kommen wollten, verabredet. So geschah es und nochmals füllten sich vier Paletten (rund 100 Kartons), überwiegend mit Bettwäsche. Ein Seniorenheim im Nachbarort hatte auf Leihwäsche umgestellt und der Heimleiter war dankbar, dass er alles für einen guten Zweck abgeben konnte und nicht im Container entsorgen musste.

Mit den 121 Kartons aus den SELK-Gemeinden in Talle und Veltheim, die am Samstagnachmittag verladen wurden, den 200 Stühlen aus einer Schule in Herford und den 60 Nachttischen aus einem Krankenhaus in Unna, ist die LKW-Ladung jetzt voll und könnte beladen werden, wenn nicht noch der Großanteil der Hilfsgüter im Zelt sortiert, gepackt und zugeklebt werden müsste.

"Wer wieviel wann und was bringt, ist leider nicht planbar", sagt die Projektleiterin und ergänzt: "und dass das Zelt innerhalb von zwei Tagen voll ist, war nicht vorhersehbar. Aber irgendwie wird es schon klappen mit der Packerei. Ich habe bisher immer mit Gottes Hilfe gerechnet und bin damit auch immer gut gefahren."

Wie es aussieht, wird es in diesem Jahr wohl einen zweiten LKW geben, der in Arpke beladen wird. "Also sammelt, sortiert und packt weiter", so Almuth Müller: "Die Menschen in Belarus freuen sich über jede Spende."

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Ein Bericht von selk_news /
Redaktion: SELK-Gesamtkirche /
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