Krippenspiel als Stationen-Gottesdienst | 28.12.2020

Krippenspiel als Stationen-Gottesdienst
SELK: Besonderes Heiligabend-Projekt in Verden

Verden, 28.12.2020 -selk -  An Heiligabend schufen Feuerkörbe und Laternen eine historische Atmosphäre im Garten der Zionsgemeinde der SELK in Verden. Statt des sonst üblichen Krippenspiels der Kinder fand in diesem Jahr ein Stationen-Gottesdienst im Freien statt - mit allem, was zu einem Krippenspiel gehört. Alle Viertelstunde nahmen zwei Volkszähler-Beamte (Dietmar Tomhave, Dagmar Mahlke) die Besuchergruppen am Tor am Anita-Augspurg-Platz in Empfang und hießen sie abstandskonform und mit Corona-Verhaltensregeln in Betlehem willkommen. Weniger willkommen waren die Gäste allerdings den Wirtinnen (Andrea und Marie Behling) an der zweiten Station, die bei aller Gastfreundlichkeit nun wirklich keinen Raum mehr anbieten konnten - hatten sie doch schon eine hochschwangere Frau mit ihrem Verlobten im Schafstall unterbringen müssen. So zogen die Gäste weiter "durch den Ort" und trafen zunächst auf die Weisen (Familie Berg), die noch rätselten, wo sie denn ihr Ziel - den neugeborenen König - finden könnten. Mit einem großen Fernrohr ausgerüstet konnten sie den Stern, der ihnen den Weg wies, im Turm der Kirche entdecken. Dann begegneten die Besucherinnen und Besucher den Hirten (Familie Singer), die eine frohe Botschaft hatten, die ihnen von einem Lichtwesen verkündet worden war. Und sie hatten es selbst gesehen! Das Kind, in Windeln gewickelt und in einer Krippe liegend - ein Licht für die Welt. Davon sangen die Hirten dann auch mit Gitarre, Trommel und rauen Stimmen. Bevor die Gäste zum Kind in der Krippe in die Kirche gingen, wurden sie an der Kirchentür aufgerufen, selbst zum Licht zu werden und auf einem Stern zu notieren, wie sie selbst zum Segen für andere werden können. Mit den Sternen wurde der Weihnachtsbaum an der Kirchentür geschmückt. In der Kirche hielt Gemeindepfarrer Carsten Voß eine kurze Andacht mit Ansprache zum biblischen Lobgesang der Maria, Gebet und Segen. Durch den Seiteneingang gelangten die Besucherinnen und Besucher nun zur letzten Station, wo Bläserinnen und Bläser des Posaunenchores "Oh, du fröhliche" anstimmten. An dieser Stelle war mit gehörigem Abstand auch das Mitsingen hinter der Maske erlaubt und so mancher stimmte fröhlich mit ein, bevor man den Garten über den Kaiserin-Theophanu-Weg am Wall verließ.

Die Vorbereitungen zu diesem Stationen-Gottesdienst hatten bereits im November begonnen. Die Mitwirkenden sind dankbar, dass er unter Einhaltung der derzeit gültigen Corona-Verordnungen des Landkreises Verden stattfinden konnte. So konnten nach und nach rund 150 Gemeindeglieder und Gäste an Heiligabend die Geburt Jesu feiern.

Impressionen: www.facebook.com/selk.verden/videos/727623698151392

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Ein Bericht von selk_news /
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