Zwei Kandidaten für Propstwahl im Süden | 15.11.2019

Zwei Kandidaten für Propstwahl im Süden
SELK: Nominierungskonvent tagte in Oberursel

Oberursel, 15.11.2019 - selk - Der Nominierungskonvent für das Amt eines Propstes in der Kirchenregion Süd der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK), zu dem die Kirchenbezirke Süddeutschland, Hessen-Süd und Hessen-Nord gehören, trat am gestrigen Donnerstag in Oberursel zusammen. Dieser Konvent war notwendig geworden, weil der bisherige Propst Klaus-Peter Czwikla (Spiesen-Elversberg) mit dem 1. September in den Ruhestand getreten ist.

Der Nominierungskonvent wurde vom stellvertretenden Propst, Superintendent Manfred Holst (Marburg), eröffnet und geleitet. Zu Beginn des Konventes wurde der Ablauf einer Propstnominierung zur Kenntnis gebracht. In einem ersten Schritt wurden verschiedene Pfarrer im aktiven Dienst in einer geheimen Wahl vorgeschlagen und danach befragt, ob eine Kandidatur für sie in Frage kommt.

Zwei Kandidaten erklärten ihre Bereitschaft, sich der Wahlversammlung am 28. März 2020 in Oberursel  zur Wahl zu stellen: Pfarrer Jörg Ackermann, der seit 2017 gemeinsam mit Pfarrer Konrad Rönnecke den Pfarrbezirk Melsungen / Berge-Unshausen / Schlierbach und Homberg/Efze betreut und im Bezirksbeirat des Kirchenbezirks Hessen-Nord als stellvertretender Superintendent Verantwortung wahrnimmt, und Superintendent Holst, der seit 2009 den Pfarrbezirk Marburg / Treisbach / Warzenbach  betreut und daneben als Superintendent des Kirchenbezirks Hessen-Nord Verantwortung trägt.

Daraufhin wünschten sich die Konventualen eine Befragung der Kandidaten. Beide Kandidaten stellten sich verschiedenen Fragen nach der Zukunft der Kirche und dem notwendigen Strukturwandel aufgrund der finanziellen und vor allem der personellen Situation in den kommenden Jahren. Weiterhin wurden die Kandidaten unter anderem danach befragt, wo sie in ihrem möglichen Amt Herausforderungen ihrer Arbeit sehen würden und welche Perspektiven sich für sie ergeben würden hinsichtlich einer verstärkten Beteiligung der sogenannten Laien in der inhaltlichen Arbeit in Kirche und Gemeinde. Weitere Themenfelder waren Mission und Diakonie, der mögliche Einsatz neuer Medien und kreative Lösungsideen für manche Krisenfelder der Kirche, die abwechselnd von den Kandidaten thematisiert wurden.

Im Anschluss erfolgte nach einem Gebet der Nominierungsvorgang im Konvent. Beide Kandidaten wurden nominiert - in der Reihenfolge der Stimmenzahl: Superintendent Holst und Pfarrer Ackermann.

Der Konvent wurde mit der Verlesung und der Annahme des Protokolls und einem Gebet geschlossen.

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