Kirchenjahr


Um die ein für allemal geschehene Erlösung der Menschen durch Jesus Christus immer wieder zu feiern, begeht die Christenheit das Kirchenjahr. Dies beginnt am 1. Sonntag im Advent.

Im Kirchenjahr geht die Kirche den „großen Taten Gottes" nach. Sie feiert die Menschwerdung des Gottessohnes (Weihnachten), sHeft Kirchenjahreinen Kreuzestod und seine Auferstehung (Karfreitag und Ostern), seine Erhöhung über alle Welt (Himmelfahrt), die Ausgießung des Heiligen Geistes (Pfingsten) und erwartet seine herrliche Wiederkunft und sein Gericht (letzte Sonntage des Kirchenjahres).


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Bestattung


Ein Mensch liegt im Sterben
Liegt ein Mensch im Sterben, können Sie gerne einen Pfarrer rufen. Ist der Sterbende noch ansprechbar, dann können Dinge des Lebens aufgearbeitet, Vergebung unter den Angehörigen und vor Gott empfangen, aber auch die Liebe untereinander ausgedrückt werden. Der Pfarrer wird versuchen den Sterbenden und die Angehörigen zu begleiten.

Ein Mensch ist verstorben
TrauerIst ein Mensch zu Hause verstorben, verständigen Sie bitte einen Arzt. Gerne dürfen Sie einen Pfarrer rufen. Ebenso ist ein Bestattungsunternehmen zu beauftragen. Ist ein Angehöriger im Krankenhaus verstorben, beauftragen Sie bitte ein Bestattungsinstitut. Bei Unfalltod, Suizid oder einer Straftat ist grundsätzlich die Polizei zu informieren. Der Verstorbene ist beim Standesamt durch Vorlage der Sterbeurkunde (Ausstellung durch einen Arzt) abzumelden.

Hierneben sind noch andere Punkte zu bedenken, wie beispielsweise: Weitere Familienangehörige sind zu verständigen und das Testament des Verstorbenen ist zu berücksichtigen. Zwischen Ihnen als Angehörige, dem Beerdigungsunternehmen und dem Pfarrer ist dann einvernehmlich ein Termin für die Bestattung zu finden. Zahlreiche Punkte erledigt der beauftragte Bestatter.

Gibt es einen kirchlichen Abschied vor der eigentlichen Beerdigung?
Ja. Hierbei handelt es sich um eine Aussegnungsandacht. Es ist ein kurzer Gottesdienst von vielleicht 10 Minuten. Er kann folgenden Ablauf haben:
Friedensgruß
Bibelvers
Gebet
(Valetsegen)
Lesung (mit Zuspruch)
Vaterunser
Segen

Der Trauerbesuch durch den Pfarrer
Neben der seelsorgerlichen Begleitung, dient der Besuch des Pfarrers auch dazu die Beerdigung vorzubereiten. Im Trauergespräch fragt der Pfarrer Sie nach dem Leben des Verstorbenen. Diese Fragen dienen der Erstellung des Lebenslaufes, der vorgelesen werden kann, wenn Sie dieses wünschen. Dann ist es wichtig einen Vers aus der Bibel auszuwählen, über den die Traueransprache gehalten werden soll. Es eigenen sich hierfür Tauf,- Konfirmations- oder Trausprüche, oder aber Verse aus der Bibel, die dem Verstorbenen in seinem Leben Trost, Hoffnung und Kraft gegeben haben oder aber andere Worte der Heiligen Schrift. Weiter wird auch der Ablauf des Trauergottesdienstes besprochen, Fragen nach christlichen Liedern geklärt oder nach der musikalischen Umrahmung.

Dürfen Würdigungen durch Vereine, Arbeitgeber oder andere erfolgen?
Ja, Würdigungen sind nach dem Segen am Grab möglich. Da es sich um einen Gottesdienst handelt, möchten Wertschätzungen des Verstorbenen nicht vor Erteilung des Segens erfolgen.

Wie sollen wir mit dem Thema Beileidsbekundungen am Grabe umgehen?
Dies liegt in Ihrem Ermessen. Jeder wird Verständnis haben, wenn Sie keine Beileidsbekundungen am Grabe wünschen. Bedenken Sie hierbei aber, dass Freunde, Bekannte, Nachbarn die Trauer mit Ihnen teilen möchten und Ihnen auf diesem Wege zeigen wollen, dass Sie nicht alleine sind. Beileidsbekundungen können ja sehr unterschiedlich sein. Eine Umarmung, ein stummer Händedruck, ein kurzer Vers aus der Bibel mit einem persönlichen Wort oder anderes. Es kann also gut sein, auf diese Weise die Anteilnahme zu erfahren.

Was ist nach der Bestattung zu tun?
In unseren Breiten werden oftmals Bekannte, Freunde und Verwandte zu einem kleinen Imbiss in eine Gaststätte eingeladen. Sie müssten also klären, ob und wenn ja, wo ein solches Essen stattfinden soll. Bei diesem Imbiss geht es nicht um eine Feier, sondern darum, dass Sie als Angehörige nach der Beerdigung nicht gleich alleine sind. Sie haben dort die Möglichkeit mit Freunden, Verwandten und Nachbarn sich auszutauschen.

Trauung


TrauungZunächst einmal herzlichen Glückwunsch, dass Sie sich für diesen Schritt entschieden haben! Im Vorfeld der Hochzeit gibt es viel zu bedenken: Einladungen verschicken, eine Möglichkeit für die Hochzeitsfeier finden, Termin der Standesamtlichen Eheschließung und vieles mehr. Was ist also für eine kirchliche Trauung zu bedenken:

Wo melden wir die kirchliche Trauung an?
Bitte wenden Sie sich in allen Fragen an ihr zuständiges Pfarramt. Es ist gewiss gut, sich so früh wie möglich mit dem Pfarrer in Verbindung zu setzen, damit Termine für das Traugespräch zwischen Brautpaar und Pfarrer sowie die kirchliche Trauung vereinbart werden können.

Können wir und/oder unsere Freunde den Traugottesdienst mitgestalten?
Das wird von den Pfarrern und Gemeinden unterschiedlich gehandhabt. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Pfarrer über die Möglichkeiten.

Brauchen wir Trauzeugen?
Nein, Trauzeugen sind nicht erforderlich. Seit einiger Zeit sind Trauzeugen auch für die standesamtliche Eheschließung nicht mehr gefordert. Falls Sie aber Trauzeugen benennen möchten, können Sie das natürlich.

Können wir uns ausschließlich kirchlich trauen lassen?
Seit dem 1. Januar 2009 ist die gesetzlich geschlossene Ehe vor dem Standesamt keine zwingende Voraussetzung für eine kirchliche Trauung. Eine ausschließlich kirchliche Trauung hat nach der jetzigen Gesetzeslage jedoch keine rechtlichen Auswirkungen, z.B. bezüglich der Auskunftspflicht bei Erkrankungen, Steuergesetzgebung, etc. In ausschließlich seelsorgerlichen Einzelfällen kann in Absprache mit dem Pfarrer und der Kirchenleitung eine kirchliche Trauung ohne vorherige Eheschließung vor dem Standesamt erfolgen. Setzen Sie mit Ihrem Pfarrer in Verbindung.

Können wir uns trauen lassen, wenn einer von uns nicht zur Kirche gehört?
Bei der Eheschließung eines Christen mit einem Nichtchristen kann keine christliche Trauung erfolgen. Jedoch kann an den Eheleuten im Zusammenhang mit einem Gemeindegottesdienst kirchlich gehandelt werden. Voraussetzung ist auch hier ein Gespräch mit dem Pfarrer. Das kirchliche Handeln im Gottesdienst umfasst dann Abkündigung, Anrede mit Gottes Wort, Fürbitte und Segenswunsch.

Können wir uns „ökumenisch" trauen lassen?
Gehört ein Partner einer anderen christlichen Kirche als der lutherischen an, dann ist das kein Hindernis für eine Trauung. Die damit zusammenhängenden Fragen sind im Traugespräch zu klären und offen zu besprechen.

Wie lange dauert ein Gottesdienst zur Trauung?
Das hängt von der Gestaltung des Gottesdienstes ab. Gewöhnlich dauert ein Traugottesdienst etwa 45 Minuten.

Wer schmückt die Kirche?
Dies wird von Kirchengemeinde zu Kirchengemeinde unterschiedlich gehandhabt. Bitte sprechen Sie darüber mit Ihrem Pfarrer im Traugespräch.

Ehejubiläen
Sie sind 25 oder 50 Jahre verheiratet und möchten einen Dankgottesdienst in der Kirche feiern? Sehr gerne! Setzen Sie sich mit Ihrem Pfarrer in Verbindung.

Konfirmation


Nun ist es soweit, dass Ihre Kinder den Konfirmandenunterricht besuchen möchten. Aber was ist zu tun? Sehr gerne dürfen Sie sich auch mit den Pfarrern in Verbindung setzen. Persönlich können dann diese oder weitere Fragen im Gespräch geklärt werden.

Wie melde ich mein Kind zum Konfirmandenunterricht an?
Bitte wenden Sie sich an den für Sie zuständen Pfarrer und teilen ihm mit, dass Sie ihr Kind zum Unterricht anmelden möchten.

Wer darf am Unterricht teilnehmen?
KonfirmationZum Konfirmandenunterricht kann sich jeder anmelden. In der Regel beginnt der kirchliche Unterricht im Alter von 10-12 Jahren. Es kommt auch immer häufiger vor, dass sich Erwachsene konfirmieren lassen wollen. Die Taufe ist keine Voraussetzung für den Unterricht. Diese kann im Laufe der Konfirmandenzeit gespendet werden. Durch den Unterricht sollen die Kinder bzw. Erwachsenen in die Welt des christlichen Glaubens hineinwachsen, auf ihre Fragen von der Bibel her Antworten erhalten und zu mündige Christinnen und Christen werden.

Wie lange dauert ein Kurs?
In der Regel dauert ein Konfirmandenkurs 2 Jahre.

Wie teuer ist die Teilnahme am Kurs?
Für den Unterricht müssen Sie nichts bezahlen.

Der Konfirmationsgottesdienst!
Nach der Konfirmandenprüfung, auch Vorstellung genannt, wird an einem Sonntag ein festlicher Gottesdienst zur Konfirmation gefeiert.

Glauben leben!
„Konfirmation" ist ein Fremdwort. Es kommt aus der lateinischen Sprache und heißt: befestigen, stärken, bestätigen, beteuern. Dies soll im Unterricht geschehen und findet seine Bestätigung in der Konfirmation.

Taufe und Konfirmation
In der Regel sind die Konfirmanden als Säuglinge oder kleine Kinder getauft worden. Dort sind sie auf den Namen Gottes des Vater, des Sohnes und des Heiligen Geistes mit Wasser getauft worden und zum Kind Gottes geworden. In der Konfirmation sollen die Jugendlichen nun selber ihren christlichen Glauben bekennen und Ja zum christlichen Glauben sagen.

Die Beichte


Wenn wir sagen, wir haben keine Sünde, so betrügen wir uns selbst, und die Wahrheit ist nicht in uns. Wenn wir aber unsre Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und reinigt uns von aller Ungerechtigkeit. Wenn wir sagen, wir haben nicht gesündigt, so machen wir ihn zum Lügner, und sein Wort ist nicht in uns.
(1. Brief des Johannes 1, 8-10)

Jesus spricht zu seinen Jüngern: Friede sei mit euch! Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch. Und als er das gesagt hatte, blies er sie an und spricht zu ihnen: Nehmt hin den Heiligen Geist! Welchen ihr die Sünden erlasst, denen sind sie erlassen; und welchen ihr sie behaltet, denen sind sie behalten.
(Johannes 20, 21-23)


Oft wird behauptet, die Beichte gebe es nur in der römisch-katholischen Kirche, Luther habe sie abgeschafft. Luther hat sich zwar gegen die damalige Praxis der Beichte gewandt, zum Beispiel, dass man alle Sünden vollständig aufzählen sollte (was unmöglich ist), und auch jeden Zwang zur Beichte lehnte er ab, wodurch sie zur „reinen Angst- und Marterhölle“ gemacht worden sei. Aber niemals wollte er den einzigartigen Trost, der mit der Sündenvergebung verbunden ist, aufgeben. Ja, er zählte Buße und Beichte als „drittes Sakrament“ – neben der Taufe und dem Abendmahl. Denn für Luther geht die Wirkung von Beichte und Buße in dieselbe Richtung wie die von Taufe und Abendmahl. Wir glauben, so schreibt es Luther im Großen KatechismusBeichte (II Der Glaube; Der dritte Artikel), „dass wir in der Christenheit Vergebung der Sünde haben – durch die heiligen Sakramente und die Absolution …“ Darin liegt der ganze Trost der Beichte für die „erschrockenen Gewissen“, dass Gott selbst der Handelnde ist durch seinen Vergebungszuspruch.

In der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) wird die Beichte häufig in Form einer Beichtandacht vor dem Gottesdienst angeboten, in der den Beichtenden am Altar einzeln durch Handauflegen die Vergebung Gottes zugesprochen wird. Natürlich steht jeder Pfarrer auch gern bereit, Ihnen die Einzelbeichte abzunehmen oder Ihre Fragen dazu zu beantworten.


Unser Verständnis der Beichte (siehe auch unter → A-Z: Beichte)
Christus hat seiner Kirche die Vollmacht übertragen, die Sünden zu vergeben oder zu behalten. Deshalb kann in der Beichte dem Einzelnen die Vergebung der Sünden zugesprochen werden. Diese Schlüsselgewalt wird von den ordinierten Pfarrern ausgeübt. Davon zu unterscheiden sind das Gebet um Vergebung und die wechselseitige Vergewisserung der Sündenvergebung unter Christen.
Die Lossprechung (Absolution) ist die Hauptsache in der Beichte; sie folgt dem Bekenntnis der Sünde (in der Einzelbeichte oder in der gemeinsamen Beichte). Auch der Getaufte fällt immer wieder in Sünde zurück. Sünde ist Ablösung und Abwendung des Menschen von Gott in Unglauben und Hinneigung zum Bösen. Die Beichte dient dazu, ihm Vergebung und Erneuerung zu bringen, das heißt zu seiner Taufe zurückzukehren. Die erteilte Vergebung ist wirksam und gültig, weil sie in Gottes Namen und im Auftrag Christi zugesprochen wird. Sie ist nicht gebunden an die Aufzählung aller Sünden in Gedanken, Worten und Werken. Wohl aber soll der Beichtende seine Sünden bekennen und bereuen. Will er begangene Sünden namentlich nennen und sich davon befreien lassen, kann er das in der Einzelbeichte tun. Was dem Pfarrer (Beichtvater) bekannt wird, steht unter dem Beichtsiegel, das heißt, der Pfarrer ist zu unbedingter Verschwiegenheit gegen jedermann verpflichtet.
Wo jedoch Erkenntnis der Sünde, Reue und Glauben fehlen, darf der Pfarrer von seiner Vollmacht zur Vergebung keinen Gebrauch machen, sondern er hat dem Unbußfertigen seine Sünde zu behalten, bis dieser zur Einsicht und Umkehr kommt.
Die Einzelbeichte wird in der lutherischen Kirche nicht mehr so häufig gesucht wie früher. Dennoch liegt der große Trost der Einzelbeichte gerade darin, dass ein Einzelner und in seiner Schuld einsamer Mensch das Nahesein eines anderen Menschen erlebt, der die Gegenwart Gottes erfahrbar werden lässt. Hier besteht die Möglichkeit, Schuld ausdrücklich zu benennen.



Aus: Martin Luther, Kleiner Katechismus

Was ist das Amt der Schlüssel?
Es ist die besondere Gewalt, die Christus seiner Kirche auf Erden gegeben hat, den bußfertigen Sündern die Sünden zu vergeben, den unbußfertigen aber die Sünden zu behalten, solange sie nicht Buße tun.

Was ist die Beichte?
Die Beichte begreift zwei Stücke in sich: eins, dass man die Sünden bekenne, das andre, das man die Absolution oder Vergebung vom Beichtiger empfange als von Gott selbst und ja nicht daran zweifle, sondern fest glaube, die Sünden seien dadurch vergeben vor Gott im Himmel.

Welche Sünden soll man beichten?
Vor Gott soll man sich aller Sünden schuldig geben, auch die wir nicht erkennen, wie wir im Vaterunser tun. Aber vor dem Beichtiger sollen wir allein die Sünden bekennen, die wir wissen und fühlen im Herzen.



Aus: Martin Luther, Großer Katechismus

Eine kurze Ermahnung zur Beichte
Von der Beichte haben wir immer gelehrt, dass sie frei sein soll. Wir haben die Tyrannei des Papstes beseitigt, so das wir alle von der unerträglichen Bürde und Last befreit und von dem Zwang los sind, der der Christenheit auferlegt worden war. Denn nichts war, wie wir es alle erfahren haben, so schwer und erdrückend als der Zwang, dass jeder beichten musste. Nicht zu beichten war die größte Todsünde. Außerdem hatte man die Beichte so schwergemacht und die Gewissen dadurch gemartert, dass man die Sünden alle aufzählen sollte. Man hat darum nie genug beichten können! Und das Schlimmste dabei war, dass niemand gelehrt und gewusst hat, was die Beichte eigentlich ist oder wie nützlich und tröstlich sie ist. Sondern man hat uns aus ihr eine reine Angst- und Marterhölle gemacht, weil jeder hat beichten müssen. Keiner anderen Sache ist man so Feind gewesen wie gerade der Beichte.
(…) Zur Beichte sollte dich nun niemand mit Geboten drängen müssen, sondern wir sagen so: Wer ein Christ ist oder es gern sein möchte, der lasse sich diesen guten Rat geben, dass er hingehe und den kostbaren Schatz hole (…). (…) Wir ermahnen aber, dass du beichten und deine Not klagen sollst, aber nicht deswegen, als würdest du damit ein gutes Werk tun, sondern damit du hörst, was dir Gott sagen lässt. Auf das Wort, sage ich, bzw. auf die Absolution musst du schauen und sie für etwas Großes und Teures halten, für einen vortrefflichen, großen Schatz, der mit aller Ehrerbietung und mit Dank anzunehmen ist.
(…) Bist du nun ein Christ, so ist es überhaupt nicht nötig, dass ich dich zur Beichte zwinge oder dass der Papst sie dir gebietet, sondern du wirst dich wohl selber zwingen und mich um die Beichte bitten, damit du Anteil an ihrem Segen haben mögest. Verachtest du aber die Beichte und willst du stolz, ohne zu beichten, dein Leben führen, so fällen wir das Urteil, dass du kein Christ bist und dass du auch das Sakrament nicht empfangen kannst. Und dies ist ein sicheres Zeichen, dass du auch das Evangelium verachtest.

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