Trinitatis


Trinitatis

Von den drei altkirchlichen oder auch ‚ökumenisch‘ genannten Glaubensbekenntnissen, die zu den Bekenntnissen der lutherischen Kirche zählen, ist das Athanasianische Glaubensbekenntnis das längste: Fast drei Gesangbuchseiten umfasst es! Und es ist wohl auch das unbekannteste.

Nach dem lateinischen Anfang (Quicumque vult salvus esse = Wer da will selig werden) wird es auch „Quicumque“ genannt.

Es beschreibt, bekennt, preist in vierzig Versen den Dreieinigen Gott, die Heilige Dreifaltigkeit.
Im Gottesdienst kommt es, anders als das Nicänische und Apostolische Credo nicht vor. Oder doch?

In einigen Gemeinden der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) wird das Athanasianum zumindest einmal im Jahr auch im Gottesdienst gebetet. Am Fest der Heiligen Dreifaltigkeit, am Sonntag Trinitatis nämlich.

So beispielsweise auch in der Heilig-Geist-Gemeinde Görlitz. Und da wird es nicht nur einfach gesprochen, sondern gesungen. Im 8. Psalmton und im Wechsel zwischen Pfarrer und Gemeinde.

Gar nicht lang und langweilig wirkt das. Vielmehr wie ein Lobgesang, wie Anbetung. Und das ist dem Geheimnis der Dreifaltigkeit Gottes auch angemessen. Erklären kann man sie nicht. Aber anbetend besingen, lobpreisen und staunen.

Textblatt für die Gemeinde
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Orgelbegleit- und Chorsatz
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Mosaik: Trinitatis-Gemeinde der SELK in Bielefeld

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