Gedenken an 200. Geburtstag von Friedrich Brunn | 17.02.2019

Gedenken an den 200. Geburtstag von Friedrich Brunn
SELK: Festveranstaltung in Steeden

Runkel-Steeden, 17.2.2019 - selk - Am heutigen Sonntag veranstalteten die Zionsgemeinde Steeden der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK)  und die Lutherische Theologische Hochschule (LThH) Oberursel der SELK gemeinsam einen "Brunn-Tag" zum Gedenken an den 200. Geburtstag von Pfarrer Friedrich Brunn, Gemeindegründer und Initiator der lutherischen Bewegung im ehemaligen Herzogtum Nassau und damit einer der bedeutenden Väter der heutigen SELK.

Der Tag begann mit einem Festgottesdienst, in dem der aus dem Pfarrbezirk Steeden hervorgegangene Propst i.R. Manfred Weingarten (Verden/Aller) die Predigt über Psalm 18,2f ("Herzlich lieb habe ich dich, Herr, meine Stärke! Herr, mein Fels, meine Burg, mein Erretter; mein Gott, mein Hort, auf den ich traue, mein Schild und Horn meines Heils und mein Schutz!") hielt.

Nach dem Gottesdienst wechselte die Festgemeinde in den Gemeindesaal der Steedener Zionsgemeinde über, wo sie zunächst einen Vortrag von Manfred Weingarten über die Biografie Friedrich Brunns hörte. Ein Vortrag von Prof. Dr. Gilberto da Silva, Kirchenhistoriker an der LThH, über Brunn und das Steedener Proseminar schloss sich an. Das Proseminar war eine von Brunn ins Leben gerufene Bildungsanstalt, die dazu diente, junge Männer für den kirchlichen Dienst in den USA vorzubereiten. Nach dem Mittagessen hielt den Hauptvortrag des Tages Privatdozent Dr. Frank Martin Brunn, selbst Nachfahre des Gemeindegründers und wissenschaftlicher Geschäftsführer der Arbeitsstelle Kirchen- und Gemeinwesen im Fachbereich Evangelische Theologie an der Universität Hamburg. Dazu las Prof. Dr. Christian Neddens, Systematiker an der LThH, Texte aus Friedrich Brunns eigener Feder. In seinem Vortrag setzte sich Brunn mit der Kirchenlehre seines Vorfahren auseinander.

Der gelungene Tag wurde mit einem Kaffeetrinken abgeschlossen. In seiner Schlussrede wies Pfarrvikar Daniel Schröder von der gastgebenden Gemeinde auf die Herausforderungen hin, die die Kirche zu bewältigen hat, und schlug somit eine Brücke zu seinem Vorgänger in der geistlichen Leitung der Steedener Gemeinde im 19. Jahrhundert.

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