BJT im Kirchenbezirk Sachsen-Thüringen | 23.10.2018

Was kommt nach dem Tod?
BJT im Kirchenbezirk Sachsen-Thüringen

Halle/Saale, 23.10.2018 - selk - Am vergangenen Wochenende fanden die dritten diesjährigen BezirksJugendTage (BJT) des Kirchenbezirks Sachsen-Thüringen der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) statt. Dazu trafen sich knapp 30 Jugendliche in den Räumen der SELK-Gemeinde in Halle an der Saale.

Das Wochenende stand thematisch unter der Überschrift "Tod und Ewigkeit". Am Freitagabend gab Alexander Schwarz, Friedhofsverwalter und Kirchglied der SELK in Plauen, Einblicke in die Arbeit auf einem Friedhof. Zur Sprache kamen dabei sowohl praktische und seelsorgliche Aspekte im Umgang mit dem Sterben von Angehörigen als auch verschiedene Bestattungsarten und deren Hintergründe. Es wurde von den Jugendlichen als bereichernd erlebt, wie Schwarz humorvoll und anekdotenreich über diesen Bereich Auskunft geben konnte, der gesellschaftlich oftmals verdrängt wird.

Die thematischen Einheiten am Samstagvormittag gestaltete Matthias Tepper (Plauen), der Jugendpastor des Kirchenbezirks Sachsen-Thüringen. In einer Bibelarbeit über die Kapitel 5 und 6 aus dem biblischen Brief des Paulus an die Römer beschäftigten sich die Jugendlichen mit der Frage, warum Menschen sterben müssen. Es wurde deutlich, dass "seit Adam alle Menschen von Gott getrennt sind und sich aus eigener Kraft nicht in Gemeinschaft mit ihm begeben können." Dies verdeutlichte Tepper im weiteren Verlauf mit zwei parallelen Linien, die so weit voneinander entfernt waren, dass man nicht von der einen Seite auf die andere springen konnte. Erst mit Hilfe eines Holzkreuzes, das symbolisch zwischen die beiden Linien gelegt wurde, wurde es möglich, von der einen Seite auf die andere zu kommen, ohne in den sinnbildlichen Abgrund zu fallen. So veranschaulichte der Jugendpastor, dass Jesus Christus und der Glaube an seinen Tod und seine Auferstehung der einzige Weg zum ewigen Leben seien. Zum Abschluss der Themeneinheiten las Tepper vollständig das 15. Kapitel aus dem biblischen 1. Korintherbrief vor, wodurch die Jugendlichen mithineingenommen wurden in Paulus´ Freude darüber, dass Jesus Tod und Hölle besiegt hat.

Am frühen Nachmittag machten die Teilnehmer der BJT eine Exkursion in das Hallenser Hospiz. Dort trafen sie auf ehrenamtliche Mitarbeiter der Einrichtung und wurden durch die Räumlichkeiten des stationären Bereichs geführt.

Im Anschluss an die thematische Arbeit stand Sport auf dem Programm. Dabei hatten die Jugendlichen die Wahl zwischen Ultimate Frisbee, Volleyball und Fußball. Am Abend schließlich konnte - wer dies wollte - seine Singkünste bei einer Karaoke-Party beweisen.

Die BJT, die durch Andachten gerahmt wurden, endeten am Sonntag mit einem Abendmahlsgottesdienst, den die Jugendlichen gemeinsam mit der Hallenser Gemeinde feierten. Auch im Gottesdienst lag der thematische Fokus durch die gesungenen Lieder und die Predigt des Ortspfarrers Dr. Armin Wenz auf dem Thema der BJT - "Tod und Ewigkeit".

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Ein Bericht von selk_news /
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